Adipositas

Sie vermuten bei sich eine Adipositas? Hier erfahren Sie alles notwendige zum Thema und finden die wichtigsten bundesweiten Anlaufstellen.
Symptome bei Adipositas
Adipositas gilt als Auslöser für unterschiedliche körperliche Beschwerden und Folgekrankheiten. Zudem sind Übergewicht und die adipöse Esssucht für psychische Störungen verantwortlich. ➔    Körperliche Symptome bei Adipositas Ausschlaggebend für die Schwere körperlicher Symptome sind das Ausmaß...
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Ursachen und Risikofaktoren für Adipositas
Bislang sind die genauen Ursachen für Adipositas nicht bekannt. Regelmäßig lassen sich mehrere Ursachen parallel ausmachen. Unterschiedliche Faktoren greifen wie Zahnräder ineinander, beeinflussen und verstärken sich gegenseitig.   ➔    Essverhalten als Ursache für Adipositas Übermäßiges...
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Adipositas – Checkliste für Betroffene
Diese Checkliste enthält Informationen zum Thema Adipositas und zeigt, wann ärztlicher Art angeraten ist.   Symptome die auf eine Adipositas hindeuten können   eingeschränkte Kondition geringe Belastungen sind schwer zu meistern kurze Atemzüge Atemnot Bewegungsmangel...
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Adipositas – Wenn Essen zur Sucht wird

Schadet ein vorhandenes Übergewicht nachweislich dem Körper, ist regelmäßig von Adipositas die Rede. Das chronische Krankheitsbild ist mit einer eingeschränkten Lebensqualität und einem deutlich erhöhten Risiko für Folgekrankheiten verbunden. Neben allgemein auftretenden gesundheitlichen Problemen in Folge einer Adipositas korreliert die Krankheit zunehmend mit psychischen Belastungen. Häufig sind Betroffene depressiv verstimmt oder leiden an schweren Depressionen.

“Vermehrt sich das Körperfett über das Normalmaß hinaus, lässt sich von Adipositas ausgehen.” (DAG – Deutsche Adipositas Gesellschaft)

Im Detail gilt als übergewichtig, wer einen BMI von über 25 aufweist. Ab einem BMI-Wert von 30 ist von Esssucht die Rede. Mittlerweile sind die verschiedensten Ursachen für Adipositas bekannt. Ein grundsätzliches Auftreten des Krankheitsbildes ist erst gegeben, wenn die Energiezufuhr langfristig den Energieverbrauch übersteigt.

Generell zählt Adipositas zu den Endokrinen-, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten. Auch wenn oftmals angenommen, zählt Esssucht nicht zu den psychischen Störungen (laut ICD-10). Seit dem Jahr 2000 gilt Adipositas als von der WHO anerkanntes Krankheitsbild.

Die schleichende Krankheit
Adipositas

Wichtiger Hinweis: In Deutschland ist die Esssucht nicht offiziell als Krankheit erfasst. Hierzulande ist adipöses Essverhalten ausschließlich ein Risikofaktor für Folgekrankheiten.

 

In Bezug auf die Prävention von Krankheiten birgt Adipositas ein enormes Risiko. Die überschüssigen Kilos wirken sich auf das Skelett- und Herz-Kreislauf-System Betroffener aus. Komplikationen während der Schwangerschaft und Krankheiten des Stoffwechsels sind weitere Risikobereiche.

 

Risiko bleibt unberücksichtigt – Adipositas auf dem Vormarsch

Trotz der weltweiten Hinweise, Berichte und Informationen ist das chronische Krankheitsbild auf dem Vormarsch. Laut einer Studie (veröffentlicht in der medizinischen Fachzeitschrift “The Lancet”) gilt weltweit jeder Dritte als übergewichtig oder fettleibig. Die USA, Mexiko und der nahe Osten beheimaten einen Großteil der Erkrankten.

 

Europa ist ebenfalls betroffen. Hier vor allem Deutschland. International gilt Adipositas als gesundheitliche Gefahr für die Gesamtgesellschaft. Laut der Deutschen Adipositas Gesellschaft leiden landesweit circa 16 Millionen Menschen an der Esssucht.

 

Aus ökonomischer Perspektive gilt Adipositas gleichfalls als Problem. Vergangene mathematische Modelle haben versucht, die Folgekosten der Esssucht abzuschätzen. 20 Milliarden Euro jährlich veranschlagen Forscher der Universität Hamburg. Für die Gesellschaft ist Adipositas damit nicht ausschließlich ein gesundheitliches Problem, sondern ebenso ein finanzielles Fass ohne Boden. Die Folgekosten für Tabak- und Alkohol-Konsum liegen mit acht und zehn Milliarden Euro jährlich im Vergleich niedrig.

Fast Food

Immer mehr Kinder und Jugendliche adipös!

 

Beunruhigend scheint der rasche Anstieg Betroffener unter Kindern und Jugendlichen. Circa 15 Prozent der deutschen Kinder sind als übergewichtig erfasst. Sechs Prozent gelten als adipös.

 

Begründet wird Adipositas im Kindes- und Jugendalter mit Bewegungsmangel und falscher Ernährung. Genetische Faktoren spielen eine geringe Rolle. Die Eltern stehen in der Pflicht. Die Vorbildfunktion hat einen entscheidenden Einfluss auf Übergewicht und Esssucht. Eltern entscheiden über die Auswahl von Lebensmitteln. Durch bewusstes Einkaufen und Kochen lassen sich Adipositas fördernde Lebensmittel vermeiden oder zumindest reduzieren.

 

Leiden Kinder vor der Pubertät an Übergewicht steigt die Gefahr das Krankheitsbild Adipositas im Erwachsenenalter zu entwickeln. Damit steigt ebenfalls das Risiko, frühzeitig an Folgekrankheiten zu leiden. Unter Kindern und Jugendlichen sind nicht ausschließlich die gesundheitlichen Folgen zu erwähnen.

 

Übergewicht

 

Der psychosoziale Druck rückt in den Vordergrund. Fehlende soziale Kontakte und Mobbing prägen die Entwicklungsphasen der kindlichen Person maßgeblich und nachhaltig. Später steigt die Gefahr psychischer Störungen wie Depressionen.